Wenn Kinder 
im Stress 
gefangen sind

 

 

 

Wie kommt es zu einer Traumatisierung bei Kindern? 
 

 

Im Gegensatz zu vielen Tieren kommt der Mensch „unreif“ auf die Welt. Ein Baby ist besonders in den ersten Lebensjahren völlig abhängig von der Versorgung, Pflege und Liebe der Eltern.  

 

Das Nervensystem eines Neugeborenen besitzt zudem noch keine Myelinschicht, die für die Schock- und Traumaverarbeitung von hoher Wichtigkeit ist. Diese Fettschicht rund um die Nerven des Gehirns entwickelt sich in den ersten 3 Lebensjahren. Die Nerven liegen in frühester Kindheit also "blank".

 

Auf Grund dieser Unreife sind Kinder in den ersten Lebensjahren besonders verschiedensten Risiken einer Traumatisierung ausgesetzt. Sie können sich rasch in ausweglosen Situationen, z.B. medizinische Eingriffe, Unfälle, Vernachlässigung etc., befinden, in denen sie hilflos ausgeliefert sind. 

 

Ist dieses Erleben mit sehr starken, überflutenden Gefühlen der Angst und Hilflosigkeit und damit auch andauerndem oder sich wiederholendem Stress verbunden, kann es auf Grund der noch nicht gefestigten Persönlichkeitsstruktur und noch nicht ausreichend abgeschlossenen Gehirnentwicklung zu schweren Traumatisierungen bereits im frühen Kindheitsalter kommen, die unter Umständen belastende Auswirkungen bis ins Erwachsenenalter nach sich ziehen können.

An dieser Stelle ist mir Aufklärung und Prävention sehr wichtig, damit belastende Situationen für das Kind möglichst gar nicht erst entstehen. 

 

 

 

 

Aber was tun, wenn ein Kind doch einem potenziell traumatischen Ereignis ausgesetzt war?

Woran erkenne ich eine Belastung bei meinem Kind?

Mit Hilfe der 

Traumaintegration nach I.B.T.®
bei Säuglingen und Kleinkindern

 

können wir dem Kind helfen, das Erlebte zu verarbeiten.

 

I.B.T® ist eine integrative bindungsorientierte Methode zur Traumaintegration bei Säuglingen, Klein- und Vorschulkindern sowie Jugendlichen. Entwickelt wurde die Methode von Katrin Boger (WZPP Aalen).

Ablauf der Behandlung

  • In einem Vorgespräch mit den Bezugspersonen (immer ohne Kind) prüfen wir die Notwendigkeit einer therapeutischen Behandlung des Kindes, die Methode wird erläutert und Fragen können geklärt werden.
  • Im nächsten Schritt wird das belastende Ereignis mit den Bezugspersonen gemeinsam aufgearbeitet
  • Im letzten Schritt erfolgt gemeinsam mit den Bezugspersonen die Behandlung des Kindes nach der I.B.T® Methode.

 

 

Melde dich gern für ein unverbindliches Beratungsgespräch.

Kosten

Die Kosten für die Behandlung nach I.B.T. betragen 70 € je Sitzung (60 min) und werden nach Rechnungstellung in Bar oder per Überweisung beglichen. 

 

Darin enthalten sind: 

  • ein telefonisches Vorgespräch
  • ca. 1-2 Sitzungen mit Bezugsperson und ca. 2-3 Sitzungen mit Kind
  • ein telefonisches Nachgespräch

 

 

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